Über Stefan J. Trucker
Mein Name ist Stefan J. Trucker und seit klein auf bin ich von Technik begeistert. Dank meiner Familie durfte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und konnte mir so über die Jahre viel Wissen und Erfahrung in den verschiedensten Bereichen aneignen. Ich liebe die Abwechslung und das Betrachten von Herausforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln und komme so oft zu komplett neuen Lösungsansätzen.
Wenn ich mich einer Sache widme, dann gehe ich gerne einen Schritt weiter, um das Ziel in allen Belangen zu erreichen, denn meistens zahlt es sich aus, das Ziel nicht geradeso so zu erreichen. Meine Ansicht ist es rechtzeitig genug Arbeit zu investieren, dann spart man sich meist viel Ärger und Stress zu einem späteren Zeitpunkt und schlussendlich hat man weniger Arbeit und mehr Freude und darum geht es im Leben - Das machen, was einem Spaß macht!
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Werdegang
Eine kompakte Version meines Lebenslauf ist auch auf LinkedIn einzusehen. Stefan J. Trucker | LinkedIn
R&D Lead & Mechatronik-Ingenieur
Biomotion Technology, 1110 Wien Mai 2024 - heute
- LeitungderEntwicklung & Industrialisierung
- Verantwortlich für die CE Konformität
- Entwicklung & Dimensionierung einer hochpräzisen mechatronischen Kinematik
- Definitierung & Weiterentwicklung der Systemarchitektur
- Entwicklung der Hardware (CAD & PCB & Optik) & Software für eine komplette autonome Kalibrierung & Toolhead-Erkennung
- Erstellung und Verwaltung vollständiger CAD-Baugruppen
- Definition und Integration eines strukturierten PDM-Benennungsschemas zur Optimierung der Teileverfolgung und Versionskontrolle
- Einrichtung eines Projektmanagement-Workflows zur Verfolgung von Aufgaben, Geräten und Tests, um Fristen und Geräteanforderungen zu rationalisieren
- Optimieren der Ansteuerung um hochpräzise Start und Ende Extrusionen zu gewährleisten
- Integration des Slicers in den Arbeitsablauf des Bioprinters und Entwicklung einer Übersetzungsschicht, die eine nahtlose Kommunikation zwischen dem Slicer und der Benutzeroberfläche ermöglicht
- Integrierung eines Displays und Konzeptionierung eines geführten UI Interfaces für bessere Benutzerfreundlichkeit und minimirung der Einschulungspflicht
- Anfertigung von Prototypen mittels In-House FDM & SLA Drucken, CNC-Fräsen, Drehen & Fräsen
- Entwicklung & Durchführung von Tests für die Definierung der Anforderungen
- Koordinierung Externer Dienstleister
- Fehlersuche und -behebung bei Kundengeräten aus der Ferne
- Technischer Support und Kundenbetreuung
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Erfahrungsbereicht
Da es für Pneumatische Bio 3D Drucker keine Slicer gibt, war ein Teil meiner ersten Aufgaben das manuelle Erstellen von G-Code um Testdrucke durchführen zu können.
Nach der Übersiedelung in die aktuellen Räumlichkeiten, richtete ich, wie bei vielen meiner Arbeitgeber erneut das Labor (für Testing und Verification mit diversen Messgeräten) und die Werkstätte( mit Fräse, Drehbank, CNC-Fräse und den wichtigsten Werkzeug für das Herstellen und Assemblieren) ein.
Nach einer kurzen Einarbeitungszeit überarbeitete ich die komplette Firmwarekonfiguration, um einen sicheren und zuverlässige Nutzung des Druckers zu gewährleisten.
Dieses Update spielte ich per Fernzugriff auf Geräte, die bereits bei Kunden zum Testen waren. So konnte ich alle Softwareprobleme lösen, die die Kunden hatten und bis heute funktionieren die Drucker problemlos.
Die in diesem Zuge übermittelten/festgestellten Hardwareprobleme kamen sofort auf meine To-Do Liste und so entwickelte ich zum einen eine Lichtschranken mit automatischer Kalibrierung, damit alle Nadelgrößen präzise erkannt werden können, auch die 0,05 mm. So wurde der Kalibrierungsprozess der Nadelvermessung komplett automatisiert und kein Eingreifen des Nutzers war mehr nötig. Dies ist wichtig, da die Drucker mit mehreren Druckköpfen ausgestattet sind und vor allem die Nadellänge stark unterschiedlich sein kann und so der Nutzer stark entlastet wurde.
Im weiteren Schritt der Optimierung der Kalibrierung ging es darum die Druckoberfläche, die beim Bio 3D Drucker zum Beispiel Petrischalen sind und herstellungsbedingt nie einen 100% ebenen Boden haben zu vermessen um die Unebenheit der Druckfläche mittels Z-Bewegungen auszugleichen, ein so genannten Bed-Mesh erstellen. Im Falle eine Petrischale ist das noch recht einfach, bei einer Wellplate, die z.B. 6 Druckbereiche enthält wird die Sache schon schwieriger, da man hier einen Algorithmuss schreiben muss, der sicherstellt, dass jeder Druckbereich für sich vermessen wird und dann im Druck die richtige Kompensierung zugewiesen wird.
Das Ziel ist es, so viel zu automatisieren wie möglich, auch so die Kalibrierung der Druckparameter für verschieden Materialien. Hier nutzte ich mein Wissen aus über 10 Jahren FDM Druckerfahrung und mein privates Interesse für 3D Scans und meine Jahrelangen Recherchen um einen preiswerten 3D Scanner günstig im Eigenbau zu realisieren. Dank meiner Erfahrung stand das erste Testsetup innerhalb von wenigen Tagen und lieferte bereits sehr brauchbare Ergebnisse. Durch meinen Wissens und Erfahrung mit Polarisation ( im Foto & Videobereich und Fotogrammmetrie) war es mir möglich in kürzester Zeit klar ausschließen zu können, welche Technologien für die Anwendung geeignet seinkönnte und welche eher weniger. Dies wurde anschließend von einem externen Optik-Ingenieur bestätigt und so blieben genau 2 Technologien über. Ziel ist es eine Kalibrierung vor dem Druckstart durchzuführen, bei der die Materialsparameter eingestellt werden. Da das Bio-Material sehr teuer ist, sollte in dem Prozess auch so wenig Material wie möglich verschwendet werden.
Mein nächster Punkt auf der To-Do Liste war es die Benutzerfreundlichkeit mittels APP oder Touchdisplay am Drucker zu verbessern und so überlegte ich mir wie man ein Interface für den Bio-3D Druck aussehen sollte. Da das Ziel war den Drucker so benutzerfreundlich wie möglich zu machen, kam mir die Idee ein Benutzergeführtes UI zu entwickeln, welches an einem Touch-Display am Drucker montiert wird, damit man eine Schritt für Schritt anleitung bekommt und so keine Einschulung mehr benötigt, bzw. man keine Fehler mehr macht, wenn man das Gerät nicht sehr oft benutzt. Meine Idee war es das UI ähnlich wie bei einem Thermomixer, wo einem auch Schritt für Schritt das Rezept mit Bild und Text, bzw Animationen angezeigt wird.
Der wichtigste Punkt auf meiner To-Do Liste war es einen Druckkopf zu entwickeln der entweder gekühlt oder beheizt werden soll. Hier stellte sich das größte Problem heraus, dass es sehr kompliziert wird die Spritze, welche gekühlt, bzw. beheize zu wollen zu fixieren, da beim Kühlen zu viel Kühlleistung benötigt wird und beim Heizen alle verbundenen Komponenten warm werden und so sich Komponenten unter der Wärmeeinwirkung ausdehnen und die Präzision des Druckers verlohren würde, wenn dies nicht richtig ausgelegt ist.
Durch die steigende Komplexität wurder schlussendlich der Platz immer enger am Druckkopf und so musste ich Platzoptimierter Kühlkörper für das Peltierelement entwickelt werden. Durch die feinen Finnenstruktur beschlosse ich dien in-house mittels CNC-Fräse zu fertigen um schnellere Iterationszyklus wegen Zeitmangels so kurz wie möglich zu halten.
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Aufgaben und Zuständigkeiten
- Verantwortung für die gesamtheitliche technische Konzeption und Weiterentwicklung der Biodruckerplattform. Dies umfasst insbesondere die Definition und Weiterentwicklung der Systemarchitektur, einschließlich der Spezifikation von Subsystemen (z.B. Hardware, Sensorik, Software) und deren Zusammenspiel. Innerhalb des Entwicklungsteams hat der Arbeitnehmer die technische Führungsverantwortung und ist gegenüber dem Team weisungsbefugt in Bezug auf technische Entscheidungen.
- Im Rahmen der Modulverantwortung entwickelt der Arbeitnehmer technische Konzepte, führt eigenständig prototypische Tests durch und übergibt validierte Lösungen zur weiteren Umsetzung. Die Firmware-Entwicklung liegt vollständig in seiner operativen Verantwortung.
- Die Produkt-Roadmap wird gemeinsam mit der Geschäftsführung entwickelt. Die Umsetzung der daraus resultierenden Entwicklungsziele erfolgt eigenverantwortlich durch den Arbeitnehmer. Zur Abstimmung von Entwicklungsfortschritt, Prioritäten und Ressourcen findet ein regelmäßiger Jour fixe mit der Geschäftsführung statt.
- Externe F&E-Projekte, die in Zusammenarbeit mit externen Partnern durchgeführt werden, fallen nicht in seinen Verantwortungsbereich, es sei denn, deren Ergebnisse werden in die firmeneigene Produktentwicklung integriert. In diesem Fall übernimmt der Arbeitnehmer die technische Verantwortung für die Integration und Umsetzung der relevanten Inhalte.
- Zur Sicherstellung der Zielerreichung übernimmt der Arbeitnehmer Aufgaben im Bereich der Projektkoordination. Dazu zählen insbesondere die Zuteilung von Aufgaben an Teammitglieder, die Überwachung von Fristen sowie die Organisation und Leitung technischer Abstimmungen. Im Falle von Ressourcenkonflikten oder konkurrierenden Prioritäten innerhalb der Entwicklungsprojekte ist der Arbeitnehmer befugt, in Abstimmung mit der Geschäftsführung Prioritäten festzulegen, Ressourcen umzuschichten und Projektpläne entsprechend anzupassen.
- Der Arbeitnehmer ist verantwortlich für die Einhaltung relevanter technischer Normen, Sicherheitsanforderungen und regulatorischer Vorgaben im Rahmen der Produktentwicklung. Er stellt sicher, dass die entsprechenden Anforderungen in der Entwicklung berücksichtigt werden und hat einen Überblick über die Inhalte der technischen Dokumentation.
- Im Rahmen seiner technischen Rolle fungiert er als erste Anlaufstelle für technische Anfragen im Rahmen des Kundensupports und koordiniert deren weitere Bearbeitung innerhalb des Teams.
Solid Works Autodesk Fusion 360 Orca Slicer Prusa Slicer Bambu Slicer RepRap Firmware KiCad Figma Open Project Eventree Notion Bookstack WinSCP YAT PuTTY
Tealead R&D CE Projektmanagement Teamwork Kundensupport Marktforschung
Testingenieur
Epitome, 1100 Wien Juli 2023 – Mai 2024 11 Monate
- Verantwortlich für Tests für die CE & TÜV Konformität
- Entwickeln von Tests für die Definierung von Anforderungen
- Erstellung von Testplänen um mehrere Tests pro Setup und Durchlauf zu kombinieren
- Verantwortlich für die FDM-Printfarm
- Halten von Schulungen für das richtige Konstruieren für den 3D Druck
- Entwicklung eines biokompatiblen Hochleistungs- FDM 3D Druckers für zuverlässiges Drucken von Hochtemperatur-Polymeren
- Wartung und Upgraden der Printfarm (upgrade aller Drucker auf Klipper)
- FDM 3D Druck anstelle von CNC-Fräsen Reduktion der Produktion von 9 Tagen auf 4 Stunden und von 900€ auf unter 10€
- Optimieren der FDM Printfarm von 60% auf über 90% Zuverlässigkeit und die Genauigkeit von 0.3 mm auf unter 0.1 mm
- Einführen des In-Hause Spritzgusses
- Bau einer Mini Spritzgussanlage
- Entwickeln SLA Formendruckworkflows
- Biokompatible Workflow
- Produktion von Kleinstbauteilen in höherer Qualität und Stabilität als alle SLA und SLS Druckservices
- Durch meine gute Konzeptionierung von Testsetups innerhalb von wenigen Stunden wurde ich als Unterstützung bei andere Workpackages bei vielen Tests hinzugezogen.
- Verkürzte Entwicklungszeit, da ich selbständig alle Komponenten von Mechanik über Sensorik und Aktorik bis hin zum Programm selbst und unabhängig durchführte
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Erfahrungsbericht
Da alle Testsetups im Maßstab 1:1 gebaut wurden, war es sehr schwer diese zu testen, denn wir benötigten Modul 0.3 Zahnräder, die von allen Zulieferanten nicht stabil und präzise genug gefertigt werden konnten. Somit suchte ich nach Alternativen und entwickelte einen Biokompatiblen Workflow um mittels SLA-Spritzgussformen zu drucken und diese mit einer eigens entwickelten Spritzgussanlage herzustellen. Das Besondere der Anlage ist es, dass Filamente vom 3D Druck verwendet werden und so viele verschiedene Kunststoffe in kürzester Zeit nacheinander getestet werden konnten. Dadurch war es endlich möglich aussagekräftige tests unter Realbedingungen zu testen.
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Aufgaben und Zuständigkeiten
Jobziel:
- Entwicklung, Konzeptionierung und Aufbau von Experimentier- und Prüfaufbauten.
- Entwicklung und selbständige Erstellung (CAD, 3D Druck, Mechanik, PCBs & Programm) von vollständigen mechatronischen Experimentier- und Prüfaufbauten.
- Planung, Durchführung und Dokumentation von Experimenten als Beitrag zum Entwicklungsprozess.
- Planung, Durchführung und Überwachung von Tests, um sicherzustellen, dass entwickelte Produkte die erwarteten Leistungskriterien erfüllen, sicher und wirksam sind und die Produktanforderungen erfüllen
- Durchführung aller Verifikations- und Validierungsaktivitäten während des gesamten Produktentwicklungsprozesses.
- Planung, Gestaltung und Aufbau von Prüfaufbauten.
- Konstruktion und Fertigung mechanischer Teile für Prüfaufbauten.
- Auswahl geeigneter Hardware wie Sensoren, Aktoren und Mikrocontroller (inkl. Programmierung).
- Konzeptionelle Entwicklung und vollständige CAD-Konstruktion für interne und ausgelagerte (Test-)Aufbauten.
- Planung und Durchführung von Tests und Experimenten (Firmware/Software/Hardware).
- Durchführung von Datenanalysen und Dokumentation der Ergebnisse.
- Entwicklung von Standardprozessen für Testverfahren.
- Optimierung und Wartung der 3D-Drucker-Infrastruktur.
- Erstellen von FDM 3D Druck Workflow für den Formenbau für Silikonteile und reduzierung des Arbeitsaufwandes auf 40 % und eine 100 % Garantie für Biokompatible Silikonteile.
- Unterstützung der mechanischen Konstrukteure bei der CAD-gestützten, FDM druck optimierten Konstruktion.
Solid Works Autodesk Fusion 360 Bambu Slicer Orca Slicer Formlabs Preform Nexa 3D NexaX KiCad Altium Designer STM32CubeProgrammer WinSCP PuTTY Insomnia
Testentwickler für Mechanik
Epitome, 1100 Wien Sep. 2022 – Juni 2023 10 Monate
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Erfahrungsbericht
"Always fast Forward", das Motto bei Epitome und genau so war auch mein Start in den ersten Arbeitstag. Bis Mittags waren all meine Programme und Zugänge an meinem PC eingerichtet und am Nachmittag erstellte ich bereits die ersten CAD Zeichnungen um die Entwicklungsboards der Embedded Testsetups sicher auf dem Tisch betreiben zu können.
Durch meine langjährige Erfahrung mit FDM 3D Druck kümmerte ich mich um die vernachlässigten FDM 3D Drucker und konnte die Fehlerquote der Drucke von 40% auf unter 10% senken. Im gleichen Zuge teilte ich auch meine Druckprofile mit meinen Kollegen und gab einführungen um die Drucker richtig zu verwenden. Dadurch wurde der FDM Druck für viele Tests tauglich, denn durch die höhere Präzision konnten nun einige Tests mittels FDM 3D Druck durchgeführt werden und mussten nicht langwierig außer Haus CNC gefertigt werden.
Grundsätzlich sah die Position vor, dass ich in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen Testsetups entwickle, da ich durch meine langjährige Erfahrung in der Automatisierungstechnik und meinem Studium sehr viel Erfahrung mitbringe, konnte ich die Sensoren und Aktoren in kürzester Zeit richtig auslege. Die Programmierung der Setups mittels Arduino und ESP32 benötigte eine kurze Einarbeitungszeit und so bekam ich nach kurzem die alleinige Verantwortung für die Erstellungen und Durchführung von Tests.
Da ich meine Tests sehr penibel durchführte und mir zu Anfang immer alle nötigen Informationen sicherte, konnte ich alle Tests nach besten Erwartungen umsetzten und so wurden mir immer komplexere Tests zugewiesen.
Da ich bei meinen Testberichten auch immer eine Optimierung für zukünftige Tests oder Produktkonzepte anhing, wurden schnell viele meiner Konzepte und Designs vom Entwicklungsteam adaptiert.
Durch meine Vielseitigkeit wurden 10% meiner Arbeitszeit für diverse Aushilfsarbeiten reserviert, so kam ich in den Genuss PCBs mit 1x2mm großen SMD Bauteilen zu bestücken, Mikrokameras mit Polarizers einzukleben und die haaresdünnen Kabeln anzulöten.
Da wir als Startup immer wieder das Problem hatten, wie können wir unsere Tests sicher und effektiv durchführen, mussten wir eng mit dem Entwicklungsteam zusammenarbeiten, wie wir die Prototypen für die Tests fertigen können, da es wenige Firmen gibt, die Kleinserien mit kurzer Lieferzeit zu einem nicht unverschämten Preis lieferten.
So erarbeitete ich ein Konzept, wie wir mittels FDM 3D Druck viele Bauteile fertigen könnten und brachte Samples von Teilen, die ich mit meinem privaten Drucker hergestellt hatte.
Da es keine Zertifizierten FDM 3D Drucker für Biokompatible Drucke gibt, denn immer nur der Prozess zertifiziert werden kann und es auch keinen Drucker am Markt gibt, bekam ich den Auftrag zu ermitteln, wie viel Aufwand und Kosten solch ein Drucker benötigt und wo dieser überall eingesetzt werden kann.
Schlussendlich bekam ich das Okay, nebenbei diesen Drucker zu entwickeln und sobald er fertig war, lief er durchgehend und druckte Prototypen.
Da ich mich um die Hardware für meine Testsetups selbst kümmerte, wurde mir gezeigt, wie man Biokompatible Silikonteile mittels Kaltspritzen herstellt. Durch meine guten CAD Kenntnisse konnte ich die Formen sehr schnell umsetzten. Anfangs machte ich die Formen noch mittels Formlabs Form 3 Druckern, jedoch war der IPA verbrauch extrem hoch, denn wenn die Formen nicht gründlichst gereinigt werden kommt es zu Benetzungsproblemen und die Silikonteile sind giftig. So adaptierte ich den Prozess auf den FDM 3D Druck und konnte so den Produktionsaufwand für die Formen um 60% und die Produktionszeit um 40% reduzieren und eine Biokompatibilität zu 100% garantieren.
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Aufgaben und Zuständigkeiten
Jobziel:
- Durchführung von Tests und Nachweis, dass mechanische Produkte, Dienstleistungen oder Konzepte die erwarteten Leistungskriterien erfüllen, sicher und wirksam sind und den Anforderungen der Kunden entsprechen.
- Durchführung aller Verifikations- und Validierungsaktivitäten während der gesamten Produktentwicklung.
Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Befugnisse:
- Planung, Gestaltung und Aufbau von Prüfaufbauten.
- Konstruktion und Fertigung mechanischer Teile für Prüfaufbauten
- Planung und Durchführung von Tests und Experimenten
- Durchführung von Datenanalysen und Dokumentation der Ergebnisse
- Entwicklung von Standardprozessen für Testverfahren
- Testen und Evaluieren von Anwendungsfällen
- Befugt zur Durchführung von Wartungsarbeiten im mechanischen Arbeitsbereich
Solid Works Autodesk Fusion 360 Bambu Slicer Orca Slicer KiCad Confluence Jira Arduino IDE Visual Studio Code
Ausbilder Mechatronik/Automatisierungstechnik
Wiener Linien, 1100 Wien Apr. 2021 – Aug. 2022 1 Jahre 6 Monate
Microsoft Office Autodesk Fusion 360 Siemens TIA Portal SPS / PLC Programmierung Pneumatik Hydraulik-
Erfahrungsbericht
Als ich bei den Wiener Linien startete, war ich alleine für den 2. Jahrgang des Berufs Mechatronik zuständig und durfte mich um die Neugestaltung zweier Klassenzimmer und einer Werkstätte kümmern. Das Ziel war es die Räume für unterschiedliche Fachrichtungen auszustatten, so das man nicht das gesamte Equipment für beide Räume anschaffen muss.WerbungSomit startete ich zuerst damit, dass ich mir die Schwerpunkte der Ausbildung bei den Kollegen in Erfahrung bringen
Meine Reise bei den Wiener Linien begann in einem Leeren Büro, dass die Lehrlingsausbildung dazubekommen hat, damit das neu gesetzte Ziel von der Verdoppelung der Mechatronik Lehrlinge umgesetzt werden kann.
Das Ziel war es bis September den Raum für den Unterricht einzurichten und alle nötigen Unterrichtsmittel zu definieren und zu besorgen.
Kurz vor meiner Aufnahme wechselte ein Kollege der Da kurz nach meiner Aufnahme der einzige Kollege im 2. Lehrjahr die .. und so war ich nun alleine für die Ausbildung der Mechatroniklehrlinge im 2. Jahr. Leider nahm der Kollege auch den Großteil der Unterrichtsmittel mit und so musste ich nun fast die gesamten Equipment neu bestellen. Zusätzlich wurde ich von meinem Vorgesetzten angesucht, den Raum im Zuge der Neuorganisierung gleich mit neu gestalten und heller und freundlicher zu gestalten.
All dies war schon sehr zeit knapp, vor allem, da es keine definierten Arbeitsmittel gab, musste ich jedes Werkzeug und Elektrogerät neu evaluieren und sicherstellen, dass es für den Unterricht geeignet ist.
In einem Raum war zwar eine kleine Werkstätte eingerichtet, die Dreh und Fräsmaschinen hatten jedoch schon lange keine Aufmerksamkeit bekommen und da auch kein Budget da war diese zu erneuern, musste ich diese wieder in Stand setzten. Bei den Meisten Geräte war eine Standard Wartung in Form einer Tiefenreinigung, Schmierung und Nachstellen, bzw. Einstellen der Schrauben ausreichend, lediglich die Drehbank war etwas ramponiert, wodurch ich alle Gleitteile auseinandernehmen musste, diese zuerst reinigen, und da ich in Zeitnot war, bestellte ich keine Ersatzteile, sondern arbeitete alle Führungen auf. Zum Glück waren nur einige Führungsschienen leicht verbogen, was durch begradigen und Planfeilen schnell repariert wurde und so konnte man mit der Drehbank nach einstellen des Spiels der Führungen wieder sehr gute und Präzise Ergebnisse erzielen. Damit dies auch lange möglich war bekam die Drehbank neue Gesinterte Hartmetalldrehmeißel.
Um zu sehen, wo man bei den Wiener Linien den Schwerpunkt in der Ausbildung legt, klapperte ich alle Kollegen ab und ....
Für alle die meinen, dass alle Lehrinhalte im Bundesgesetzblatt Mechatronik-Ausbildungsordnung, alles genau definiert ist, sollte sich dies einmal ansehen, denn ein großes Problem unserer Zeit ist es klare Grenzen zu ziehen, bis wohin Grundkenntnisse zum Beispiel gehen, denn in effektiv 2 Jahren Lehrzeit (ja, 3. und 4. Lehrjahr sind heutzutage nur noch Praxis und Wiederholen und festigen des Lehrstoffes).
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Aufgaben und Zuständigkeiten
Hauptaufgaben:
- Begleitung, Kontrolle und Evaluierung des Lernfortschrittes der Lehrlinge
- Vermittlung von Ausbildungszielen (beruflich, schulisch), theoretischen Fachkenntnissen, spezifischen Fertigkeiten gemäß dem/den gesetzlich geregelten Berufsbild(ern) sowie Vermittlung der sozialen Lerninhalte, der Verhaltensweisen und der Grundsätze des Unternehmensleitbildes im beruflichen Kontext in Form von „training on the job“
- Mitarbeit bei der Erstellung und laufenden Anpassung des Ausbildungsplans für den Doppel-lehrberuf Mechatronik/Elektrotechnik
- Erstellung an die Zielgruppe angepasste Lerninhalte und Definition von Lernzielen (Unterlagen/ Übungen/Prüfungen etc., im Rahmen der Ausbildungsordnung bspw. des Bedarfs der WL)
- Durchführung/Vorbereitung/Nachbereitung des theoretischen und praktischen Unterrichts im Doppelberuf Mechatronik/Elektrotechnik
- Schaffung eines motivierenden Ausbildungsumfelds
- Differenzierung in der Lernforderung/-Förderung
- Durchführung von Unterweisungen
- Verwaltung und Organisation von Material- und Werkzeugbeständen sowie der techn. Ausrüstung für den Aufgabenbereich
- Unternehmenswerte leben und vermitteln (Vorbildrolle)
- Führung der Ausbildungsdokumentation für die zugeteilten Lehrlinge/Beruf
- Teilnahme an internen und externen Teambuildings und Lehrlingsveranstaltungen
- Führung von Willkommensgespräche nach krankheitsbedingten Abwesenheiten
- Projektmitarbeit im Zusammenhang der Lehrlingsausbildung Betreuung von Schnupperlehrlingen nach Bedarf
- Materialbeschaffung und Planung
- Durchführung von Prüfungsvorbereitungen / Teilen davon
- Teilnahme an Messen, Berufsinfotagen oder Seminaren
- Mitgestaltung der „Zukunft Ausbildung – Wiener Linien“
- Lehrabschlussprüfung Vorbereitung
- Aufnahme Tag
Ausbilder
ÖBB Infra, 1200 Wien Juni 2013 - März 2021 7 Jahre 10 Monate
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Erfahrungsbericht
Meinen Arbeitseinstieg begann ich nach meiner Lehre bei der ÖBB als Ausbilder bei der ÖBB. Da ich bei den Berufsmeisterschaften Vizestaatsmeister wurde und mein damaliger Trainer / Ausbilder beschloss sich neu zu orientieren wurde seine Stelle frei und daher wurde ich gefragt, ob ich nicht Interesse hätte diese Stelle zu übernehmen.
Da ich bereits nach der Matura von meinen Lehrern gefragt wurde, was für Fächer ich denn nun wählen würde, gemeint war das Lehramtsstudium, um Lehrer im Gymnasium zu werden und dies nun das zweite Mal war, begann ich mir zu überlegen, warum ich gefragt wurde und ob ich mir das denn wirklich vorstellen kann.
Da ich bei der ÖBB auf Grund meiner vertieften Ausbildung in Automatisierungstechnik öfters mitgeholfen habe meinen damaligen Kollegen den Stoff besser zu verstehen und auch den Unterrichtsvortrag mehrmals übernommen hatte, wenn der Ausbilder krank war und das alles immer sehr gut funktioniert hat, wagte ich den Schritt.
Die Zeit als Ausbilder gab mir die Möglichkeit mein gelerntes Grundwissen nun weiter zu vertiefen und zu festigen. Ich merkte schnell, dass jede Gruppe eine komplett andere Dynamik entwickelt und den Unterricht anders präsentiert haben will. Manche können es kaum erwarten selbst loszulegen und andere wollen lieber alles geführt und auf Nummer Sicher und mit viel zusätzlicher Erklärung.
Eine meiner größten Entdeckungen war es, die Gruppe selbst entscheiden zu lassen, was sie als nächstes machen wollen, denn so waren sie viel motivierter und bissen mehr durch, wenn es mal schwieriger wurde, da sie es selbst gewählt hatten und sobald sie damit durch sind, haben sie ja die Möglichkeit was Einfacheres zu wählen.
So begann ich meinen Unterricht in Module zu gliedern, die so konzipiert waren, dass man diese in beliebiger Reihenfolge starten kann. Wie ich meinen Unterricht Plane und vieles zu meinen Unterlagen gibt es auf der Unterseite: mechatronik.truckers.at die Seite, die ich ursprünglich gestartet hatte, als ich selbst noch Lehrling war, um die noch komplett analoge Ausbildung jederzeit online zu haben damit ich und meine Kollegen immer und überall lernen können. An der Seite arbeite ich nun schon seit über 10 Jahren (nicht alle Bereiche sind öffentlich zugänglich) und zu Zeiten von Covid hat diese Seite einen ungehinderten Unterricht ermöglicht. Denn am Anfang war es ja nicht vorgesehen, dass Lehrlinge digital unterrichtet werden sollen und bei den Kollegen dauerte es sehr lange, bis diese Ihre Unterlagen digitalisierten und dann war die Bandbreite der zur Verfügung gestellten LMS nicht ausreichend und die Seite lud nur sehr langsam, oder gar nicht mehr.
Die Seite half mir auch sehr viel, als die Lehrlinge vor allem in den ersten Tagen des Kurses krank waren, da sie sich so schneller wieder eingliedern konnten und teils so motiviert waren, dass sie im Stoff schneller vorankamen, als jene, die täglich anwesend waren.
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Aufgaben und Zuständigkeiten
Haupttätigkeiten
- Unterrichtsbereiche
- Pneumatik
- Aussagenlogik
- Digitaltechnik
- Elektropneumatik
- Sensorik
- Automatisierungstechnik
- Grundlagen der Elektrotechnik
- Lehrabschlussprüfung Vorbereitung
- Unterrichtsvorbereitung & Durchführung.
- Wartung & Bestellung der Unterrichtsmittel
- Investitionsplanung im Bereich Automatisierungstechnik / Berufsmeisterschaften
- Teilnahme am Berufswettbewerb im Beruf Mechatronik
- 2014 Doppelsieg meiner beiden Teilnehmer
- bei jeder Teilnahme in den Jahren 2015 - 2018 erreichten wir einen 1. Platz
- Teilnahme an den Skills Austria im Beruf Mechatronik
- Österreich - Experte
- Trainer & Betreuer (Reise mit Equipment nach Salzburg zum Event) von 2 Teams (je 2 Personen)
- Erfolg: 3.Platz (2016)
- Teilnahme an den Skills Austria im Beruf Industrie 4.0 (2018)
- Juror
- Trainer & Betreuer (Reise mit Equipment nach Salzburg zum Event) von 1 Team (zu 2 Personen)
- Erfolg: 3. Platz (2018)
Nebentätigkeiten
- Verwaltung der Dienstkleidung
- Verwaltung der Mietwäsche inklusive Schlüssel der Spinde
- knapp 600 Lehrlinge
- knapp 50 Kollegen
- Lagerverwaltung, Bestellung und Ausgabe
- Entwicklung und Bau einer Präsentationsstation für Messen
- Simulation eine Produktionsstraße
- Vereinzelt MAOMS
- Sicherheitstechnik Industriestandard
- Leichte Wartung
- Alle technischen Komponenten einsehbar
- Leicht transportierbar
- Unterrichtsbereiche
Microsoft Office Autodesk Fusion 360 Siemens TIA Portal SPS / PLC Programmierung Pneumatik Hydraulik Trainer Skills Austria
Freelancer
Micro Mobility Nov. 2017 - Nov. 2017 1 Monat
Design eines extrabreiten Stunt Scooter Decks mit integrierten Pegs.
Ziele: Leicht, mit allen Systemen kompatibel, sehr stabil, preiswert zu produzieren, mit den neuen 120mm Wheels (Rollen) verwendbar und vorhandene Teile berücksichtigen und integrieren.
Autodesk Inventor-
Erfahrungsbericht
Da das Design meiner Fork sehr gut angekommen ist und auch das Deck, das ich für S5 Scooters gestaltet habe, großen Anklang fand, wurde ich gebeten, unter Berücksichtigung der vorhandenen Komponenten das neue Deck für den Markt zu optimieren – sowohl im Hinblick auf das Gewicht als auch auf die ästhetische Gestaltung, bei der mein gutes Gespür besonders gefragt ist.
Ein großer wert wurde darauf gelegt, dass das Deck Pegs zum Grinden hat, welche möglichst gut in das Deck integriert sind und für maximale Langelbigkeit und einfache Wartung möglich ist.
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Aufgaben und Zuständigkeiten
Inhalt
Freelancer
Micro Mobility Feb. 2015 - März 2015 2 Monate
Design einer Fork (Vordergabel) für einen Stunt Scooter.
Ziele: Leicht, mit allen Systemen kompatibel, sehr stabil, preiswert zu produzieren, mit den neuen 120mm Wheels (Rollen) verwendbar.
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Erfahrungsbericht
Der Produktionsverantwortliche bei Micro Mobility sah eine meiner Forks Designs und da ihm diese so gut gefiel, wollte er, dass ich für Micro eine eigene Version designe.
Aufgabe war es die Fork mit den vorhandenen Systemen kompatibel zu machen und optisch soll sie so nahe, wie es technisch sinnvoll ist einer Fork eines BMX Fahrrads entsprechen.
Es war auch gewünscht, dass die Fork mit allen gängigen Axle Pegs kompatibel ist.
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Aufgaben und Zuständigkeiten
Designen der Fork in Autodesk Inventor unter Berücksichtigung von Kompatibilitäten.
Freelancer
RedProd / Micro Xtreme / Whiper Feb. 2010 - Mai 2013 3 Jahre 4 Monat
Entwicklung und Produktion von Stunt-Scooter-Teilen.
Designen der Teile in Inventor und Produktion in China in CNC, aus hochwertigen EN-AW - 7075 T6 Aluminium.
Autodesk Inventor-
Erfahrungsbereicht
Noch in meiner Ausbildung bekam ich nach meinem Forumpost über meinen selbst gebauten Stunt Scooter, die ganze Geschichte in dem Artikel Mein erster komplett selbst gebauter Skate Scooter, die Möglichkeit für Micro Xtreme eine Tochterfirma, die damals von RedProd in der Schweiz geführt wurde zu arbeiten.
Da der Sport noch komplett neu war, gab es keine Experten oder Wissen über die Bauteile. Dadurch, dass ich als einer der ersten weltweit und wahrscheinlich auch der erste in Österreich war, der anfing mit den Skate Scootern von Micro Mobility Tricks, wie mit einem Skateboard zu machen und schon seit mehreren Jahren daran arbeitete die Teile langlebiger zu machen, da ich es satt hatte, dass diese so schnell kaputt gingen, brachte ich viel Know-How und technisches Verständnis mit.
Ich hatte bereits alle Schwachstellen identifiziert und mich dank des Internets weiterbilden können, wie man diese ausmerzen kann. Ich wusste schon genau, welche Aluminium Legierungen mit welcher Verbindungstechnik am einfachsten herzustellen sind und welche Fertigungstechnologien preisgünstig aber zu sehr stabilen Teilen bei Kleinserien genutzt werden können.
Dank Alibaba war schnell ein Kontakt zu China hergestellt, wo ich mit meinen technisch präzisen Fragen schnell herausfinden konnte, ob der Kontakt selbst eine Produktionsfirma leitete, oder nur als Vermittler arbeitete. Dadurch, dass ich in meiner Lehre als Mechatroniker bereits gelernt hatte, wie man CNC Fräsen programmiert und bedient, konnte ich zu meinen Produktionszeichnungen bereits einen genauen Plan mitgeben, wie der CAM-Techniker die Teile zu fertigen hat und konnte so weiter an Produktionskosten sparen.
Für mich war es so toll, endlich mein gelerntes Wissen in der Praxis in Kooperation mit richtigen Professionellen Firmen umsetzten zu können, speziell, weil mein innerer Drang, alles optimieren zu müssen nun endlich zu einem besseren Ergebnis führte, speziell in Bezug auf den Preis und die Produktionszeit.
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Aufgaben und Zuständigkeiten
- Konstruktion diverser Teile für Stunt-Scooter in Autodesk Inventor
- Koordinieren der Produktion in China
- Optimieren der Designs für preiswerte Produktion inkl. Preisverhandlung
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Ausbildung
Industrielle-Elektronik & Wirtschaft Bachelor
FH Technikum Wien, 1200 Wien Sep. 2016 - Jun. 2019 3 Jahre 2 Monate
Bachelor Studium an dem Technikum Wien, 1200 Wien mit gutem Erfolg abgeschlossen.
Matlab LTspice Texas Instruments CCSTUDIO Arduino IDE
Ausbilder-Kurs
ÖBB Infrastruktur, 1020 Wien Jul. 2013 - Aug. 2013 3 Jahre 2 Monate
Mechatronik Lehre
ÖBB Infrastruktur, 1020 Wien Sep. 2009-Mai 2013 3 Jahre 2 Monate
Während meiner Lehre nahm ich mit meinem Teamkollegen an den Skills Austria (2012) teil und wir belegten den 2. Platz. Gesamt nahmen 2 Teams der ÖBB teil und während der Vorbereitungen entwickelten wir gemeinsam eine Produktionsstraße aus allen verfügbaren Komponenten für Präsentationszwecke.
Microsoft OfficeInformatik Studium
Technische Universität, 1040 Wien Okt.2007 -Nov.2008
Seit klein auf durfte ich mit Computer arbeiten und hab daher ein sehr großes Interesse dafür entwickelt. Im Studium merkte ich jedoch recht schnell, dass ich dieses Interesse nicht beruflich teilen möchte und daher brach ich das Studium ab, und suchte etwas technisches, bei dem die Informatik dennoch eine Rolle spielt, was mich schlussendlich zur Mechatronik brachte.
Mein Jahr an der Technischen Universität Wien zählt dennoch zu den Erfahrungen, die mich für mein Leben stark beeinflusst haben. Obwohl ich das Studium Abbruch, prägten mich die Vorlesungen speziell im Bereich Modelle der Wirklichkeit zu erstellen und der Sozialwissenschaftliche Hintergrund der Informatik haben meine Art zu Denken und Probleme zu lösen nachhaltig verändert.
Die Modellerstellung hilft mir in allen Bereichen mich auf das wesentliche zu konzentrieren und mich auf das zu fokussieren, was essenziell ist. Weiter habe ich gelernt, dass es immer verschiedene Wege gibt ein Ziel zu erreichen. Manche Wege sind kürzer als andere und bei manchen braucht man etwas länger, kann aber bessere Lehren ziehen und kann weitere Schritte schneller und zielstrebiger gehen.
Auch wenn die Zeit mich sehr geprägt hat, so bereue ich es nicht das Studium abgebrochen zu haben, denn so viel ich hier im ersten Semester für mein Leben gelernt habe, habe ich sonst nirgends gelernt. Weiters kann ich mir keinen Job vorstellen, bei dem ich immer nur Arbeit vor einem Monitor machen kann.
Ich Liebe die Abwechslung und bin auch gerne in der Natur und Laptops hatten damals noch keine lange Laufzeit, somit wäre es nicht möglich gewesen dies zu verbinden.
Microsoft OfficeBundesheer
2.GdKp/Gd, 1130 Wien 2007
Präsenzdienst 2.GdKp/Gd, Maria Theresien Kaserne Wien
Beförderung zum Gefreiten 01.10.2007
Ich habe mich für das Bundesheer entschieden, da ich nach dem vielen in der Schule sitzen mehr Zeit in der Natur verbringen wollte, mich mehr sportlich betätigen zu können und das Bundesheer dauerte kürzer als der Zivildienst und fängt im Schnitt auch früher an, da ich mir nicht erst eine Stelle suchen muss, bei der ich warten muss, bis ein Platz frei wird.
Im Zuge des Bundesheer wurde es mir ermöglicht das Österreichische Sport und Turnabzeichen zu machen, welches ich als einziger meiner Kompanie in der Leistungsstufe Bronze absolvierte, was dazu beitrug, dass ich zum Gefreiten befördert wurde. Am Bundesheer fand ich es toll, dass wir regelmäßig Zeltwochen hatten und viele Übungen mit der Militärakademie durchführten wo wir sehr viel in der Natur unterwegs waren.
Gymnasium
Erich Fried Realgymnasium, 1090 Wien Sep. 1994 -Juni 2006
Naturwissenschaftlicher Zweig
Microsoft Office
Volksschule
AMS, 1180 Wien & VS Gilgegasse, 1090 Wien Sep. 1994-Juni 1998
2 Jahre AMS Wien 18, anschließend 2 Jahre Montessori VS Gilgegasse Wien 9
Microsoft Office
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Zertifizierungen / Auszeichnungen
Sprache
ESE General English Course
B1 Level
20 lessons per week
26/04/2011 to 29/04/2011
EF Course Certificate
5.juli, 2004 to July 23, 2004
attended a full-time course in English in Malta
Zertifikate
Zertifizierter Lehrlingscoach 2016 ISO/IEC 17024
Lehrlingscoach entsprechend dem Zertifizierungsprogramm von SystemCERT
- Personen, Gruppen und Teams unterstützen und befähigen
- Jugendliche optimal und individuell fördern
- Innerhalb dieser Kompetenzfelder Techniken und Instrumente anwenden
- Ausbildungsplanung verstehen, mitgestalten und optimal
- Ziele setzen und bei der Umsetzung unterstützen
„Sucht, Cybercrime und Gewalt für Ausbildungsverantwortliche“
14.05.218 - 15.05.2019
- Sucht und Suchtprävention
- Gewalt und Gewaltprävention
- Handlungsmöglichkeiten und -grenzen für AusbilderInnen
- Cybercrime-Phänomene inkl. Social Media
Grundlagen der Hydraulik
04.10.2016 bis 06.10.2016
- Sonderzylinder, Hydraulikmotoren, vorgesteuerte Ventile, Gleichlaufsteuerungen, Ventilverbindungstechniken, Energieversorgungssysteme mit Hydraulikspeicher und Verstellpumpen
- Wartung: erhöhen der Betriebsbereitschaft der Produktionsanlagen
- Inspektion: erkennen, messen und bewerten der Abnutzung von Anlagen
- Geplante und störungsbedingte Instandsetzung
- Intensives Praxistraining zur systematischen Fehlersuche mit Fehlereinbau und -simulation an automatisierten Anlagen
- Wiederinbetriebnahme für eine optimale Produktion
- Schadensanalyse und Beseitigung von Schwachstellen
- Speicherschaltungen
- Intensives Training unter Berücksichtigung methodisch-didaktischer Grundsätze
Zertifikate:
Entwicklung und Aufbau einer Touchpanelsteuerbaren pneumatischen Spinne im Rahmen der Vorbereitung für die Skills Austria.
Von 10.10 - 3.11.2011
. Der Aufbau des Projektes umfasste dabei folgende Tätigkeiten: Entwicklung von elektrischen Schaltplänen und mechanischen Aufbauplänen Mechanischer/Elektrischer/Pneumatischer Aufbau (Schweißen, Löten, Verdrahten) o Justieren der Sensoren und mechanischen Schnittstellen Designen eines Gehäuses (Touchpanel) Einrichten eines Netzwerkes Programmieren einer S7-300 und eines Touchpanels Präsentation des Projektes während eines Besuch der Konzernleitung und der Verkehrsministerin
Zertifikate
Entwicklung und Aufbau einer Touchpanelsteuerbaren automatisierten Anlage im Rahmen der Vorbereitung für die Skills Austria
Von 5.3 -24.04.2012. Der Aufbau des Projektes umfasste dabei folgende Tätigkeiten: Entwicklung und Planung (Auto CAD, Eagle) Mechanischer/Elektrischer/Pneumatischer Aufbau (Löten, Verdrahten, Verschlauchen) o Entwicklung von neuen Komponenten zur Beförderung von Bauteilen (Festo Komponenten) Justieren der Sensoren und mechanischen Schnittstellen 0 Designen eines Gehäuses (Touchpanel) 0 Einrichten eines Netzwerkes zur Kommunikation zwischen den einzelnen Arbeitskreisen der Anlage 0 Programmieren mehrerer S7-300 und eines Touchpanels Betreuung der Anlage während einigen Besichtigungen
Der Stadtschulrat für Wien
Für die an der Berufsschule für Elektrotechnik und Mechatronik Mollardgasse 87 1060 Wien erreichten ausgezeichneten Lernerfolge die ERKENNUNG aus.
Berufswettbewerbe
TEILNAHMEBESTÄTIGUNG
WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGSINSTITUT DER WIRTSCHAFTSKAMMER WIEN
Die Weltmeisterschaft erfolgreich meistern!
2012 Staatsmeisterschaft / Skills Austria Mechatronik
- 2.Platz
Berufswettbewerb
- 2010 1. LJ 1. Platz
- 2011 2. LJ 3. Platz
- 2012 3. LJ 2. Platz
Sport
Leichtathletik
- Sport 1. Platz Lehrlingssporttag 2010 2. Platz Lehrlingssporttag 2011
Österreichische Sport und Turnabzeichen [ÖSTA]
- Leistungsstufe Bronze 2007 (im Zuge des Bundesheers)
Laufen
- 2. Platz Staffel 400m Landesmeisterschaft 2006
- 3. Platz 100m Landesmeisterschaft 2006
- 3. Platz 200m Landesmeisterschaft 2006
- 3. Platz 400m Landesmeisterschaft 2006
- 3. Platz 800m Landesmeisterschaft 2006
Stunt Scootern
- 11.Platz Europameisterschaft in Freestylescooter Street (2005),
- 9. Platz in Freestylescooter Miniramp (2005)
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Portfolio
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Hobbies
Mir ist es wichtig aufzuzeigen, wie wichtig Hobbys für das Berufliche, als auch das Private Leben sind, denn einen Großteil meiner Erfahrung und meines Wissens habe ich nicht in der Schule oder in der Arbeit gelernt, sondern in meiner Freizeit. Mir gibt es mehr zu tüfteln und sich im Selbststudium etwas beizubringen, als ein Videospiel nach dem anderen zu spielen, oder eine Serie nach der Anderen zu verschlingen. Ja natürlich habe ich auch schon
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Technik
Seitdem ich lesen kann verschlinge ist mein Trieb Technik zu verstehen und neu zu definieren unaufhaltsam. Gerne lasse ich mich von alten Maschinen zu neuen Projekten und Lösungsansätzen inspirieren und mein Drang, alles selbst machen zu wollen ist ungebrochen, daher habe ich mir schon vieles angeeignet und meine Interessen sind weit gestreut.
Das Interesse, alles selbst machen zu können kommt daher, dass ich zum einen Mechatroniker bin und so ein sehr weites Grundverständnisspektrum habe, wodurch es mir leicht fällt ein Problem durch die ideale Lösung zu lösen und das im Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und Programmierung.
Dennoch ist es mir besonders wichtig mich mit Anderen darüber auszutauschen, denn nur so kann man sich weiterentwickeln und gemeinsam wächst man schneller.
Mechanik
In meiner Gymnasiumszeit habe ich mein Zimmer zu 50% in eine Werkstätte umgebaut mit Bohrmaschine (mit X-Y Tisch um auch fräsen zu können), Drehbank, Schraubstock und einer Menge Werkzeug, von Lötkolben bis Fäustelhammer.
Mein erstes großes Projekt, dass ich noch vor meinem 20. Geburtstag realisierte war mein komplett selbst gebauter Stunt-Scooter, denn damals gab es nur Klapproller und der war leider nicht stabil genug, so baute ich mir den für damals perfekten Scooter einfach selbst aus Aluminiumrohren aus dem Aluminiumgroßhandel.
3D Druck
Seit dem ich das erste Mal eine CNC Maschine gesehen habe war ich fasziniert davon, dass man einmal etwas designet, es programmiert und dann immer wieder ausführen kann. Da ich schon mit 19 Jahren mit Micro-Xtreme an Scooterteilen entwickelte, habe ich mir eine CNC für Zuhause gewünscht, aber damals waren diese noch sehr teuer und groß. Als dann die 3D Drucker aufkamen wusste ich, dies beschleunigt die Prototypen Entwicklung enorm und ermöglicht es kleine Projekte schnell und günstig umzusetzen.
Mittlerweile ist in meiner Wohnung überall etwas 3D gedrucktes, egal ob es Dekoration ist, ein Ersatzteil oder ein eigenes Gadget. Wenn ich jemanden von meinen Projekten erzählen möchte, dann muss ich immer überlegen, weil das für mich schon so selbstverständlich ist und ich dann oft sogar vergesse, was ich eigentlich alles mit meinem 3D Drucker alles gemacht habe.
CNC-Fräsen
Nachdem die 3D Drucker der erste Schritt waren, sind die CNC Fräsen im Hobbybereich aufgekommen und jedes Jahr immer billiger geworden. Nun habe ich mich nicht mehr zurückhalten können und eine gekauft, damit ich nun meine Projekte mit noch höherer Präzision und Stabilität umsetzen kann.
Viele stellen sich sicher die Frage, warum will er eine Fräse, wenn man mittlerweile vieles um wenig Geld bei diversen Europäischen und Asiatischen Portalen bestellen kann. Die Antwort ist ganz einfach, als gelernter Mechatroniker habe ich gelernt diese Maschinen zu programmieren und es ist einfach die Unabhängigkeit, und Freude es komplett selbst gemacht zu haben. Auch weil ich so viel schnellere Iterationen machen kann und preislich gesehen ist es nicht teurer, ja es ist etwas mehr Arbeit, aber diese macht mir Spaß.
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Foto und Videographie
Seit klein auf bin ich von Kameras fasziniert, leider bremste mich in meiner Jugend das Problem, dass ein Analoger Film nur 24 Bilder aufnehmen kann, eine Entwicklung etwa eine Woche dauerte und schlussendlich sehr teuer war, wenn man mehr fotografierte.
Seit der Digitalisierung der Kamera hat Fotografieren und Filmen ganz neue Möglichkeiten. Nun kann eine Videokamera auch unter starken Vibrationen aufnehmen, ohne das es zu Problemen kommt. Fotoapparate zeigen nun ein Livebild an und man sieht sofort die Auswirkungen der Einstellungen, was das Nachtfotografieren, oder das Arbeiten mit Filtern deutlich vereinfacht und eine deutliche Zeitersparnis darstellt.
Nun ist es möglich sich besser auf das Fotografieren und Filmen zu konzentrieren. Unterstützt wird dies auch noch von der Vielfalt an Formfaktoren, denn es gibt kleine und leichte Actionkameras, Smartphones, Kompakt-, Bridge- und Systemkameras, so hat man für jeden Einsatz das richtige Equipment.
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Design
Schneideplotter
Nachdem ich wie oben besprochen meinen eigenen Stunt Scooter gebaut habe und viele meiner Freunde meine selbst gebauten Teile nutzen wollte ich zeigen wie stolz ich auf meine "Marke" bin und designte mit Freunden T-Shirts und druckte diese mittels Flex und Flock Folien auf Shirts Hoddis und auf alles, was wo eine Klebefolie angebracht werden kann.
Webdesign
In meiner Schulzeit im Realgymnasium hatte ich das Glück einen sehr netten und engagierten Lehrer zu haben, der mir sogar erlaubte eine umfangreiche Homepage über mein damals noch neues Hobby - Stunt-Scootern auf dem Schulserver zu hosten. Ich war so motiviert, dass ich viele Fotos und Videos und Anleitungen, wie man einen Scooter stabiler machen kann online stellte, dass irgendwann der Server voll war und ich den Inhalt wieder etwas reduzieren musste.
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Sport
Dank meiner sportlichen Mutter konnte ich in meiner Kindheit viel Sport treiben, was mich definitiv für mein Leben positiv geprägt hat.
Radsport
Als Jugendlicher bin ich nie viel Fahrrad gefahren, aber heute wies ich auch warum, ich hatte nie ein Fahrrad, dass mir richtig passte.
Seitdem ich mir ein Fahrrad zusammengebaut habe, das genau auf mich abgestimmt ist, genieße ich es mit dem Fahrrad zum Schwimmen zu fahren, oder kleine Ausflüge mit meiner Frau oder Freunden in die Natur zu machen.
Wandern
Schon als kleiner Junge unternahm meine Mutter mit uns viele Wanderungen in den Bergen. So realisierte ich erst vor kurzem, dass Berge für mich eher etwas normales und vertrautes sind und ich sie eigentlich etwas zu wenig Schätze, wie schön und Friedlich sie sind.
Sehr gerne verbringe ich Zeit in der Natur und kombiniere die Ausflüge gerne mit meiner Leidenschaft für die Fotografie.
Laufen
Laufen gehört definitiv zu einem meiner bevorzugten Sportarten, denn hier spürt man am besten seinen Körper.
Vor dem Bundesheer war ich sogar im Laufverein LCC und schnitt bei der Landesmeisterschaft sogar in jedem Bewerb, an dem ich teilnahm mit einem Stockerplatz ab. Leider musste ich wegen dem Bundesheer unterbrechen und durch das Studium wurde es mir zu stressig weiter regelmäßig zum Training zu gehen und ich hörte auf, obwohl ich mich für die Staatsmeisterschaften qualifizierte und meine Trainerin mir gute Chancen auf eine Medaille rechnete.
Wintersport
Kurz nachdem ich gehen lernte stand ich schon auf meinen ersten Skiern. Leider waren es reine Kunststoffskier, die nicht richtig rutschten, da sie eher zum gehen und nicht zum fahren gemacht waren. Aber ich wollte unbedingt, wie mein Bruder über die Sprungschanze fahren, auch wenn ich nicht springe, weil ich zu langsam war, aber leider blieb ich immer auf der Sprungschanze stehen, egal wie weit ich Anlauf nahm.
In meiner Jugend waren wir im Winter so lange wie möglich auf Skiurlaub, was durch die Tätigkeit meiner Mutter als Skilehrerin vereinfacht wurde und so war es für uns normal jedes Jahr 3-4 Wochen Skiurlaub zu machen. Heute ist es mir leider zu teuer und überlaufen geworden, dass ich noch Ski oder Snowboard fahre.
Ballsport
In meiner Jugend fing ich, wie die Meisten mit Fußball an, war aber nie ein großer Fan davon, außer wir spielten gegen ältere, weil dann war ich der einzige, der sich ins Tor traute und ich war immer richtig gut die Scharfen Bälle aufzuhalten, vor denen die Meisten in meinem Alter davonliefen und wurde so immer von den Älteren respektiert.
In der Volksschule begannen wir, also mein Bruder und ich mit Basketball, wir waren so gut, dass unser Turnlehrer unbedingt wollte, dass wir in einen Verein gehen, aber mir machte der Sport Spaß und den Spaß wollte ich nicht verlieren.
Skaten & Scootern
Als der Hype um Basketball weniger wurde, begann mein Interesse für Skateboard... und so kamm ich dazu dass ich mit meinem Micro Skate Scooter auch über Schultaschen zu springen begann.
Es lag also auf der Hand, dass ich nun ausprobieren musste, ob man mit dem Scooter auch Rampen wie mit dem Skateboard fahren kann.
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Musik
Klavier
Musik spielte schon immer ein große Rolle in meinem Leben.
Sobald ich gut lesen und schreiben konnte schickte mich meine Mutter in die Klavierschule, obwohl ich immer Geige lernen wollte. Sie meinte, die Noten sind überall gleich und die soll zuallererst einmal lernen.
Klavierspielen machte mir auch sehr viel Spaß und ich war auch begabter als mein Bruder, aber leider durfte ich von meiner Lehrerin aus nicht die Musik spielen, die mir wirklich Spaß machte, Boogie, Jazz und Rock’n’Roll. Sie wollte mich technisch weiterbringen, aber so verlor ich den Spaß an der Musik und hörte auf zu üben, da ich immer mehr für die Schule machen musste und Sport wollte ich auch noch machen. Schlussendlich hörte ich auf Unterricht zu nehmen und freute mich wieder mehr Zeit für das zu haben, was mir Spaß macht.
Bass-Gitarre
Leider lernte ich nun nie Geige, aber in der Schule bekam ich die Möglichkeit ein Lied zu schreiben, dass wir als Klasse Musikalisch untermalten und so kam ich auch dazu mit Schulkollegen eine Schulband zu gründen und begann Bass-Gitarre zu spielen.
Gesang
Da es leider wenige gab, die sich trauten Lieder zu singen, speziell mit unserem Musikgeschmack begann ich auch zu Singen, damit wir diese Lieder beim Schulkonzert aufführen konnten.
In meiner Schulzeit lernte ich Klavier. In der Schule durfte ich einen Liedtext schreiben, den die Klasse dann musikalisch untermalte und ich durfte den Text singen. In der Oberstufe wurde ich an der Bassgitarre angelernt um in einer Band zu spielen, in der ich auch einzelne Lieder als Sänger einstudierte und bei diversen Schulveranstaltungen aufführte.
Aktuell mache ich nur digital Musik und habe das Ziel all meine Videos mit meiner eigenen Musik zu hinterlegen. Der große Vorteil daran ist, dass ich die Musik genau zu meinen Aufnahmen abstimmen kann und so in kurzer Zeit perfekt passende Musik für das jeweilige Video komponieren kann.
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Schlusswort
Kurz gesagt bin ich an fast allem technischem und kreativem interessiert, denn nur die Fusion von Technik und die kreative Neuinterpretation kann fortschritt bewirken.
Ich muss gestehen, ich optimiere fast alle gekauften Produkte. Meist zerlege ich diese um sie zu optimiere, oder ich entwickle Erweiterungen, außer es gibt diese schon zu einem fairen Preis in guter Qualität zu kaufen. Für mich ist gut oft einfach nicht gut genug. Dadurch muss ich jedoch auch in vielen Bereichen know how mitbringen, sonst kann ich dies ohne fremde Hilfe nicht optimieren, aber dank dem Internet hat man heutzutage einfachen und schnellen Zugang zu unendlichem Wissen.
Da das Sammeln von Informationen oft sehr aufwendig ist habe ich es zum Ziel gemacht all mein Interessen auf dieser Seite zu dokumentieren, damit ich zu einem späteren Zeitpunkt noch genau nachvollziehen kann, wie ich zu meinem Ergebnis gekommen bin und es so viel besser auch für Andere zur Verfügung steht. Wozu soll man das Rad neu erfinden, wenn e doch so gut funktioniert.